Mein Job
Derzeit bin ich am Leibniz-Institut
für Festkörper- und Werkstoffforschung in Dresden
beschäftigt. Meine Verantworlichkeitkeit beschränkt sich dort
auf die zentralen Server, die als Betriebssystem etwas haben, was auf X
endet.
Im Normalfall handelt es sich dabei um
Linux (CentOS)
Rechner. Alternativ betreue ich Solaris 10 Systeme, die teilweise im
Cluster laufen.
Weiterhin kümmere ich mich um unser zentrales Backup, basierend
auf Legato Networker. Das
läuft auf einem x86 Solaris mit über SCSI und Fiberchannel
angeschlossenen Overland NEO 2000 Robotern.
Für den Fileservice kümmere ich mich um einen Netapp
Metrocluster.
Ein anderes meiner Betätigungsfelder sind die Windows Terminal
Server. Hier werden Windows Server 2003 mit XenApp eingesetzt.
Was die Arbeit angeht, bin ich eher sehr konservativ. Eine
Konfigurationsdatei, die man nicht mit dem Texteditor bearbeiten kann,
ist mir suspekt. Windows-Oberflächen sind etwas nettes, aber
eigentlich braucht man sie nur um fünf X-Terminals gleichzeitig zu
öffnen und im Blick zu haben. Und bevor ich eine Software aus
Redmond einsetze, warte ich auf das erste Service-Pack.
Wie kommt man nun zu so einer Arbeit? Ich hatte nie Informatik
studiert, von den paar Vorlesungen, die ich freiwillig besuchte
abgesehen. Gelernt hatte ich Vermessungsfacharbeiter und dann auch
später Geodäsie studiert. Als ich merkte, dass der
Arbeitsmarkt dort zusammenbrach, versuchte ich das Hobby zum Job zu
machen. Nach dem Studium hatte ich neben der Projektarbeit das LAN im Geodätischen
Institut der TU Dresden
betreut. Als sich dann die Möglichkeit ergab, dieses professionell
machen zu können, hatte ich dann zugegriffen.